Auf dieser Seite findet ihr meine angebotenen Leistungen für die Tierphysio in Köln und Umgebung. Gerne könnt ihr mich auch direkt kontaktieren, gemeinsam finden wir die beste Therapie für euren Vierbeiner!

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Die Behandlungsbereiche
Die Hundephysiotherapie kommt bei einer Vielzahl von Beschwerden und zur Unterstützung der allgemeinen Gesundheit zum Einsatz. Sie eignet sich besonders bei Erkrankungen des Bewegungsapparats wie Arthrosen, Gelenkentzündungen oder altersbedingten Einschränkungen. Auch bei Erkrankungen der Atemwege, Muskulatur oder des Nervensystems – etwa Lähmungen oder Nervenschäden – kann die Behandlung die Lebensqualität des Hundes deutlich verbessern.
Zudem unterstützt die Physiotherapie sowohl vor als auch nach Operationen (prä- und postoperativ), bei Verletzungen (posttraumatisch) sowie bei Störungen des Lymphsystems. Gezieltes Muskelaufbautraining hilft, Kraft und Stabilität wiederzuerlangen oder zu erhalten. Ergänzend kommen prophylaktische und wohltuende Behandlungen zum Einsatz, um die Gesundheit langfristig zu fördern und Beschwerden vorzubeugen.


Der Behandlungsablauf
Der erste Termin beginnt mit einer ausführlichen Befundaufnahme. Diese umfasst ein Anamnesegespräch, eine Gangbildanalyse sowie eine physiotherapeutische Eingangsuntersuchung des Bewegungsapparates.
Für eine optimale Behandlung empfiehlt sich vorab eine gründliche tierärztliche Untersuchung, denn die Hundephysiotherapie versteht sich auch als ergänzende Maßnahme zur veterinärmedizinischen Behandlung. Liegen bereits ein Diagnosebericht oder Röntgenbilder vor, können diese gerne vorab per E-Mail an kontakt@leakur-tierphysio.de gesendet werden.
Der Ersttermin dauert etwa 60 bis 90 Minuten. Dabei erfolgt eine detaillierte Analyse der Befunde, es werden gemeinsam die Therapieziele definiert und ein individueller Behandlungsplan erstellt. Die Dauer der Folgetermine richtet sich nach dem jeweiligen Krankheitsbild und beträgt in der Regel 40 bis 45 Minuten.

Klassiche Massagetherapie
Für viele Tiere ist die klassische Massage der entspannendste Teil der Therapie – deshalb ist sie das Herzstück meiner Behandlungen. Durch unterschiedliche Techniken, Intensitäten und Geschwindigkeiten lassen sich gezielt verschiedene Wirkungen erzielen – von der Lösung von Verklebungen und Verspannungen über die Anregung des Herz-Kreislauf-Systems bis hin zur allgemeinen Stressreduktion.

Manuelle Therapie
Bei der manuellen Therapie geht es darum, Gelenke sanft zu bewegen und Schmerzen zu lindern. Dabei nutze ich das natürliche Zusammenspiel der Gelenke, um die Beweglichkeit zu fördern und Beschwerden zu verringern.

Faszienbehandlung
Faszien sind bindegewebige Strukturen, die Muskeln, Organe und Gelenke nicht nur umhüllen, sondern auch durchziehen und miteinander verbinden. Sie bilden kein bloßes Hilfsgewebe, sondern ein eigenständiges, komplexes System mit zentraler Bedeutung für den gesamten Organismus. Bereits geringfügige Veränderungen können weitreichende Auswirkungen haben. Bei Hunden – ebenso wie beim Menschen – können Faszien durch Überlastung, Verletzungen, Immobilität oder Fehlhaltungen verkleben, sich verdrehen oder verhärten. Dies kann zu Schmerzen und Einschränkungen in der Beweglichkeit führen. Aus diesem Grund nehmen Faszientechniken in der Hundephysiotherapie eine wichtige Rolle ein und sind aus modernen Behandlungskonzepten kaum mehr wegzudenken.

Narbenbehandlung
Narben führen unweigerlich zu einer erhöhten Gewebsspannung sowie einer Verklebung des Bibndeewebes bzw. der Faszien an der betroffenen Stelle. Werden sie nicht behandelt, kann dies zu funktionellen Einschränkungen führen – teils mit deutlicher zeitlicher Verzögerung, sogar Jahre nach der ursprünglichen Verletzung. Daher stellt die gezielte Narbenbehandlung einen wichtigen Bestandteil der Hundephysiotherapie dar.

Manuelle Lymphdrainage
Die Lymphe ist eine körpereigene Flüssigkeit, die über das Lymphsystem aus dem Gewebe abtransportiert wird und eine wichtige Rolle im Flüssigkeitshaushalt, der Immunabwehr und dem Fettstoffwechsel spielt. Wird dieser Abtransport durch Verletzungen der Lymphgefäße, eine übermäßige Lymphbelastung oder mangelnde Bewegung beeinträchtigt, ist der Körper auf manuelle Unterstützung angewiesen.

Atemtherapie
Die Atemtherapie findet bei geriatrischen, inaktiven, an Lungenerkrankungen leidenden sowie postoperativen oder ängstlichen und gestressten Hunden Anwendung. Sie umfasst diverse Techniken, die nicht nur zur Entspannung und Beruhigung beitragen, sondern auch die Atmung erleichtern und die Spannung von Muskulatur, Haut und Faszien sanft reduzieren.

Neurologische Behandlung
Die neurologische Behandlung in der Hundephysiotherapie richtet sich an Hunde mit Störungen oder Erkrankungen des Nervensystems, wie z. B. Bandscheibenvorfällen, Lähmungen, Nervenschäden oder altersbedingten neurologische Einschränkungen. Unter dem leitsatz “use it or loose it” ist das Ziel der neurologischen Behandlung, die Bewegungsfähigkeit zu fördern, die Koordination und Muskelkontrolle zu verbessern sowie Schmerzen und Folgeschäden wie Muskelabbau oder Fehlhaltungen vorzubeugen. Zum Einsatz kommen unter anderem spezielle Bewegungsübungen, gezieltes Koordinationstraining, manuelle Techniken und Maßnahmen zur Reizsetzung, die individuell auf den Hund abgestimmt werden.

Aktive Theapie und Muskelaufbau
Die aktive Behandlung in der Hundephysiotherapie umfasst alle Maßnahmen, bei denen der Hund eigenständig und gezielt Bewegungen ausführt. Diese Form der Therapie wirkt nicht nur kurativ, also behandelnd bei bestehenden Problemen, sondern auch prophylaktisch zur Vorbeugung von Beschwerden. Ziel ist der Erhalt des aktuellen Gesundheitszustands, der gezielte Muskelaufbau, die Kräftigung sowie die Förderung der Mobilität.
Darüber hinaus beugen aktive Übungen Verletzungen vor, verbessern die Gelenkbeweglichkeit, stärken Koordination und Gleichgewicht, fördern das Körperbewusstsein und unterstützen das Herz-Kreislauf-System. Sie tragen zudem zum Stressabbau bei und intensivieren die Bindung zwischen Hund und Halter. Zum Einsatz kommen individuell angepasste Übungsprogramme, die auf die Bedürfnisse und den Gesundheitszustand des jeweiligen Hundes abgestimmt sind.

Laserbehandlung
Als ergänzende Therapiemaßnahme setze ich auch gezielt Lasertherapie ein. Das verwendete Gerät vereint vier Wirkmechanismen: Soft-Laser (Low-Level-Lasertherapie), sichtbares Rotlicht, Infrarotlicht und ein statisches Magnetfeld. Diese Kombination regt die Zellaktivität an, unterstützt den Stoffwechsel und wirkt positiv auf Durchblutung sowie Regenerationsprozesse. Auf diese Weise werden die körpereigenen Selbstheilungskräfte nachhaltig aktiviert und gestärkt.